Die Swiss-IANDS wurde 2014 auf Initiative einer Gruppe von Menschen, die entweder persönlich eine Nahtoderfahrung hatten oder beruflich öfters mit dem Tod konfrontiert waren, gegründet. Das primäre Ziel ist der Informationsdienst. Die Swiss-IANDS leistet Vernetzung- und Öffentlichkeitsarbeit sowie Beratungsdienste und bei Möglichkeit Unterstützung von Forschungstätigkeit. Sie ist offizielles Organ der Mutterorganisation IANDS, welche ihren Hauptsitz in Durban (USA) hat. Die Swiss-IANDS  ist als Verband organisiert und konfessionell unabhängig.

 


Der Vorstand setzt sich aktuell aus folgenden Personen zusammen:

        – Dr. med. Reto Eberhard Rast (Präsident), Luzern

       – Evelyn Elsaesser, Genf

       – Emma Otero-Villiger (Kassierin), Biel

       – Claire Stiefel, Zürich

       – Dr. phil. Nicole Züllig, Zürich

 

 

Foto Reto Eberhard Rast (2)
Dr. med. Reto Eberhard Rast

Reto Eberhard Rast (*01.02.1973) studierte in Zürich und Lausanne Medizin, Geschichte und Biologie. Er ist hauptsächlich als Allgemeinarzt in Luzern tätig und arbeitet nebenberuflich als Dozent in Bern und bei zivilen Katastrophen als Delegierter des Schweizerischen Roten Kreuzes im Ausland. Während der Assistenzzeit begann er sich intensiv für das Phänomen der NTE’s zu interessieren und wissenschaftliche Artikel sowie Erfahrungen reanimierter Patienten zu sammeln. 2014 gründete er mit Hilfe der anderen Vorstandsmitglieder die Swiss-IANDS.

Kontakt: Libellenhöhe 2, 6004 Luzern, , 041/420 50 10.

 

Evelyn jpb
Evelyn Elsaesser

Evelyn Elsaesser, 1954 in Bern geboren, lebt seit vielen Jahren in der Nähe von Genf. Seit rund 30 Jahren widmet sie den Großteil ihrer Zeit der Forschung von Nahtoderfahrungen (NTE) und dem Schreiben von Büchern und Artikeln über NTEs und andere Bewusstseinserfahrungen rund um den Tod (Literaturliste). Sie hält Vorträge in der Schweiz und im Ausland.
Seit ungefähr zehn Jahren widmet sie sich zudem dem Studium von Bewusstseinserfahrungen in Todesnähe (Nearing-Death Awareness NDA), insbesondere Sterbebettvisionen (Deathbed visions) und untersucht das Phänomen der direkten und spontanen Nachtodkommunikationen – ein geläufiges Phänomen, welches jedoch bis heute weder ausführlich dokumentiert noch untersucht wurde.
Evelyn Elsaesser ist europäische Koordinatorin der IANDS1)International Association for Near-Death Studies = Internationale Vereinigung für Nahtoderfahrungen, Beraterin für internationale Beziehungen des Netzwerkes Nahtoderfahrung IANDS Deutschland und Gründungsmitglied der Swiss-IANDS. Sie ist weiter Mitglied des wissenschaftlichen Ausschusses und Ehrenmitglied des INREES2)Institut de Recherche sur les Expériences Extraordinaires = Forschungsinstitut für Aussergewöhnliche Erfahrungen und verfasste die Kapitel über Nahtoderfahrungen, Bewusstsein der Todesnähe und Nachtodkommunikationen im renommierten Manuel clinique des expériences extraordinaires.3)Manuel clinique des expériences extraordinaires, hrsg. von Stéphane Allix und Paul Bernstein, 2009, InterEditions-Dunod / INREES, Paris, ISBN 978-2-72-960960-3.
Als schweizerische Koordinatorin des Scientific and Medical Networks (SMN) bemüht sich Evelyn Elsaesser auch eine Brücke zwischen Wissenschaft und Spiritualität zu schlagen.

Kontakt: Pré de la Croix 10, 1279 Chavannes de Bogis, , 022/776 16 85.

 

Emma Otero
Emma Otero

Emma Otero (*13.06.1959) arbeitet als diplomierte Pflegefachfrau in einer stationären Neurorehabilitation und in eigener Praxis als Biodynamik-Körpertherapeutin. Während der Geburt des dritten Kindes hatte sie eine Nahtoderfahrung. Die darin vorkommenden visionären Anteile bereiteten sie in einem schwierigen Prozess auf den zwei Jahrzehnte später eintretenden Tod der damals geborenen Tochter vor. Emma Otero leitet eine NTE-Selbsthilfegruppe in Biel und engagiert sich seit Jahren für eine Bekanntmachung des Phänomens und die Integration der NTE in den „neuen Alltag“ der Betroffenen.

Kontakt: Bodenacher 6, 2564 Bellmund, , 078/616 95 09.

 

Claire Stiefel

Claire Stiefel

Claire Stiefel (*09.02.1953) war viel Jahre als Geschäftsführerin im Inneneinrichtungsbereich, im Vekaufsmanagement sowie in Nonprofit Organisationen tätig. Seit 14 Jahren führt sie ihre eigene Coachingpraxis in Zürich. Sie erlebte als 7-jährige eine NTE, welche sie nachhaltig prägte. Als Freiwillige engagiert sie sich seit mehr als 30 Jahren in der Begleitung Schwerkranker und sterbender Menschen. Innerhalb ihrer Vorstandstätigkeit im Vereins wabe Limmattal, ist sie für die Aus- und Weiterbildung der Begleiterinnen zuständig und leitet eine regelmässig stattfindende Trauergruppe.

Ars Vivendi Coaching, Freigutstrasse 36, 8001 Zürich, , www.arsvivendi-stiefel.ch, 079 209 16 61

 

Nicole Züllig

Dr. phil. Nicole Züllig

Nicole Züllig (*01.05.1950) studierte in Zürich, Kalifornien und Vancouver Psychologie und Psychotherapie. Sie arbeitet in Zürich in eigener Praxis mit Schwerpunkt in Familien- und Traumatherapie. Spezifisch unterstützt sie Patienten bei der kreativen Integration bewusstseinserweiternder Aspekte von Nahtoderfahrungen in den Alltag. Als sie mit 16 Jahren aufgrund eines anaphylaktischen Schocks reanimiert werden musste, machte sie selbst eine NTE. Ihre spätere Tätigkeit – erst als medizinische Praxisassistentin, dann als Laborantin und schliesslich als Psychologin – führte sie  schrittweise zu einem besseren Verständnis ihrer einstigen Erfahrung. Zu einem Schlüsselerlebnis wurde die Begegnung mit dem renommierten Nahtodforscher Prof. Dr. Kenneth Ring. Er war es auch, der sie bei der Dissertationsarbeit über Bewusstseinsveränderungen durch Nahtoderfahrungen tatkräftig unterstützte. Nicole Züllig leitete mehrere Jahre die IANDS-Gruppe in Vancouver und ist Gründungsmitglied der Swiss-IANDS.

Kontakt: Dufourstrasse 159, 8008 Zürich, , 043/499 71 65.

 


 

Ehrenmitglieder der SWISS-IANDS

Kenneth Ring

Prof. Dr. phil. Kenneth Ring (USA)
Kenneth Ring ist emeritierter Professor der Psychologie an der Universität von Connecticut, USA. Zurzeit lebt er in Nordkalifornien. Er ist Mitbegründer und ehemaliger Präsident der Internationalen Gesellschaft für Nahtodstudien (International Association for Near-Death Studies, IANDS) und Autor mehrerer Studien sowie von fünf Büchern zum Thema Nahtoderfahrung, einschliesslich Heading Toward Omega und Lessons from the Light.4)Lessons from the Light, in deutscher Übersetzung Im Angesicht des Lichts (2002) resp. in abgeänderter Fassung Was wir aus Nahtoderfahrungen für das Leben gewinnen (2009). Während vielen Jahren hielt er sowohl in den USA wie im Ausland Vorlesungen über Nahtoderfahrungen und verwandte Themen und hat seine Arbeiten in vielen Radio-und Fernsehsendungen popularisiert. Prof. Kenneth Ring wurde aufgrund seiner Pionierrolle in der wissenschaftlichen Erforschung von Nahtoderfahrungen im März 2015 Ehrenmitglied der Swiss-IANDS.

 

Bruce Greyson

Prof. Dr. med. Bruce Greyson (USA)
Bruce Greyson ist emeritierter Professor für Psychiatrie und Verhaltensforschung (Neurobehavioral Sciences) sowie Leiter des Instituts für Wahrnehmungsstudien an der Universität von Virginia. Für seine wissenschaftliche Arbeit wurde er von der amerikanischen Gesellschaft für Psychiatrie als Distinguished Life Fellow ausgezeichnet. Bruce Greyson ist Gründungsmitglied der Internationalen Gesellschaft für Nahtodstudien (IANDS) und war während 26 Jahren Herausgeber der quartalsmässig erscheinenden Zeitschrift Journal of Near-Death Studies. Bruce Greyson hat bis heute über 40 wissenschaftliche Artikel zu Nahtoderfahrungen publiziert 5)J.M. Holden, B. Greyson, D. James. The Field of Near-Death Studies: Past, Present, and Future in: J.M. Holden, B. Greyson, D. James. The Handbook of Near-Death Experiences,. Thirty Years of Investigation, Santa Barbara, California, 2009, S. 8f. Der Stand 2009 lag bei 37 Publikationen, heute bei über 40. und gilt auf dem Gebiet der Nahtodstudien international als der wohl renommierteste Fachmann. Er leistet zusammen mit anderen Forschern wie William und Emily Kelly zudem einen bedeutenden Beitrag zur kritischen Infragestellung des aktuellen materialistisch-reduktionistischen Weltbildes, zuletzt mit dem bahnbrechenden Wissenschaftsbeitrag Irreducible Mind.6)E.F. Kelly, E. W. Kelly, A. Crabtree, A. Gauld, M. Gross, B. Greyson. Irreducible Mind. Toward a Psychology for the 21st Century. Lanham, Maryland 2007. Es ist uns eine grosse Freude, Prof. Bruce Greyson zu den Ehrenmitgliedern der Swiss-IANDS zählen zu können.

 

Pim van Lommel frank muller 2009 nieuw

Dr. med. Pim van Lommel (NL)
Pim van Lommel (*1943) absolvierte 1971 sein Medizinstudium an der Universität von Ütrecht und schloss 1976 seine Spezialisation in Kardiologie ab. Von 1977 bis 2003 arbeitete er als Herzspezialist am Rijnstate Krankenhaus, ein 800-Betten-Ausbildungsspital in Arnheim, bis er sich ganz der wissenschaftlichen Bewusstseins-Forschung (Mind-Brain Relation) zuwandte. In seiner Tätigkeit als Forscher, die mit dem Studium von Nahtoderfahrungen (NTE) bei Überlebenden eines Herzstillstands begann, publizierte er über 20 Artikel.7)Van Lommel P, Van Wees R, Meyers V, Elfferich I. Near-death experience in survivors of cardiac arrest: a prospective study in the Netherlands. The Lancet 2001; 358: 2039-2045. 8)Van Lommel, P. About the Continuity of our Consciousness, Adv Exp Med Biol. 2004; 550: 115-132. [Brain Death and Disorders of Consciousness. Machado, C. and Shewmon, D.A., Eds. New York, Boston, Dordrecht, London, Moscow: Kluwer Academic/ Plenum Publishers] 9)Van Lommel, P. Near-Death Experience, Consciousness and the Brain: A new concept about the continuity of our consciousness based on recent scientific research on near-death experience in survivors of cardiac arrest. World Futures, The Journal of General Evolution, 2006; 62: 134-151. 10)Van Lommel, P. Near-death experiences: the experience of the self as real and not as an illusion. 2011; Ann. N.Y. Acad. Sci. 1234: 19-28. 11)Van Lommel, P. Nonlocal Consciousness. A concept based on scientific research on near-death experiences during cardiac arrest. 2013; Journal of Consciousness Studies, 20, No. 1–2 : 7-48. 2005 wurde er mit dem Dr. Bruce Greyson Research Award der Internationalen Gesellschaft für Nahtodstudien (IANDS) ausgezeichnet, 2001 verlieh ihm der indische Ministerpräsident den Life Time Achievement Award am Weltkongress für klinische und präventive Kardiologie in Neu Delhi.
Als im November 2007 in den Niederlanden sein Buch „Endloses Bewusstsein“ (Eindeloos Bewustzijn) auf den Markt kam, wurde es bald zu einem Bestseller mit bis heute über 200‘000 verkauften Exemplaren in Europa und den USA. Die deutsche Übersetzung folgte 2009 beim Patmos Verlag. Pim van Lommel war einer Initiatoren der 1988 gegründeten niederländischen IANDS und seit 2015 Ehrenmitglied der Swiss-IANDS. Für weitere Informationen verweisen wir Sie auf seine Homepage (www.pimvanlommel.nl und www.consciousnessbeyondlife.com)

 


Bo Katzmann (CH)
Bo Katzman absolvierte nach der Matura ein Musikstudium am Konservatorium in Basel. Schon früh begann er eine Karriere als Rockmusiker und feierte im Verlauf mit einem eigenen Gospelchor grosse Erfolge. Bei einem Motorradunfall hatte Bo Katzmann ein Nahtoderlebnis. Seither spürt er dem Sinn des Lebens nach und hat bisher zwei Bestseller zu spirituellen Themen verfasst. Er ist heute als Sänger, Musikpädagoge und Buchautor tätig. Für weitere Informationen verweisen wir Sie auf seine Homepage (www.bokatzman.ch)

 

Sabine Mehne 2013
Sabine Mehne (D)
Sabine Mehne war als Physio- und systemische Familientherapeutin selbstständig tätig. 1995 erkrankte sie an Krebs und stand als Mutter von drei kleinen Kindern kurz vor dem Tod. 2005 gründete sie mit A. Serwaty, S. Pfeiffer, Prof. G. Ewald und Dr. J. Nicolay das Netzwerk Nahtoderfahrung e.V., German Friends of IANDS. Sie ist Autorin des Buches „Licht ohne Schatten – Leben mit einer Nahtoderfahrung“ und hält zusammen mit verschiedenen Wissenschaftlern und Nahtodforschern Vorträge im deutschsprachigen Raum. Mit Emma Otero verbindet sie seit Jahren einen tiefgreifenden Austausch und eine Freundschaft.

 

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Stéphane Allix (F)
Stéphane Allix (*1969) machte erstmals 19jährig auf sich aufmerksam, als er im Geheimen den afghanischen Widerstand gegen die sowjetische Besatzung porträtierte (1988). Auf ausgedehnten Reisen dokumentierte er im weiteren Verlauf viele Brennpunkte der modernen Weltgeschichte, wie den tibetischen Widerstand gegen die chinesische Okkupation (1989-1991) oder die Hungerepidemie in Afrika (1992).
Seit 2003 widmet sich Stéphane Allix vermehrt interdisziplinären Themen aus den Bereichen Psychiatrie, Quantenphysik, Biologie, Astrophysik, Parapsychologie und traditionellem Heilwissen. Er ist der Gründer des Instituts zur Erforschung paranormaler Erfahrungen (Institut de recherche sur les expériences extraordinaires, INREES) und Redaktor des damit verbundenen Magazins Inexploré. In diesem Rahmen, wie auch mit der Dokumentationsserie „Enquêtes Extraordinaires“ (2009/2010) des Fernsehsenders M6, sorgte er in französischsprachigen Gebieten für die Bekanntmachung des Phänomens der Nahtoderfahrungen. In diesem Rahmen arbeitete er eng zusammen mit der schweizerischen Autorin Evelyn Elsaesser.


Homepagegestaltung:

– Text:  Reto Eberhard Rast

– Bilder: Roman Eberhard, Reto Eberhard Rast

– Aufbau: Rolf Pachlatko

– Design: World Press, Hemingway

 

Referenzen   [ + ]

1. International Association for Near-Death Studies = Internationale Vereinigung für Nahtoderfahrungen
2. Institut de Recherche sur les Expériences Extraordinaires = Forschungsinstitut für Aussergewöhnliche Erfahrungen
3. Manuel clinique des expériences extraordinaires, hrsg. von Stéphane Allix und Paul Bernstein, 2009, InterEditions-Dunod / INREES, Paris, ISBN 978-2-72-960960-3.
4. Lessons from the Light, in deutscher Übersetzung Im Angesicht des Lichts (2002) resp. in abgeänderter Fassung Was wir aus Nahtoderfahrungen für das Leben gewinnen (2009).
5. J.M. Holden, B. Greyson, D. James. The Field of Near-Death Studies: Past, Present, and Future in: J.M. Holden, B. Greyson, D. James. The Handbook of Near-Death Experiences,. Thirty Years of Investigation, Santa Barbara, California, 2009, S. 8f. Der Stand 2009 lag bei 37 Publikationen, heute bei über 40.
6. E.F. Kelly, E. W. Kelly, A. Crabtree, A. Gauld, M. Gross, B. Greyson. Irreducible Mind. Toward a Psychology for the 21st Century. Lanham, Maryland 2007.
7. Van Lommel P, Van Wees R, Meyers V, Elfferich I. Near-death experience in survivors of cardiac arrest: a prospective study in the Netherlands. The Lancet 2001; 358: 2039-2045.
8. Van Lommel, P. About the Continuity of our Consciousness, Adv Exp Med Biol. 2004; 550: 115-132. [Brain Death and Disorders of Consciousness. Machado, C. and Shewmon, D.A., Eds. New York, Boston, Dordrecht, London, Moscow: Kluwer Academic/ Plenum Publishers]
9. Van Lommel, P. Near-Death Experience, Consciousness and the Brain: A new concept about the continuity of our consciousness based on recent scientific research on near-death experience in survivors of cardiac arrest. World Futures, The Journal of General Evolution, 2006; 62: 134-151.
10. Van Lommel, P. Near-death experiences: the experience of the self as real and not as an illusion. 2011; Ann. N.Y. Acad. Sci. 1234: 19-28.
11. Van Lommel, P. Nonlocal Consciousness. A concept based on scientific research on near-death experiences during cardiac arrest. 2013; Journal of Consciousness Studies, 20, No. 1–2 : 7-48.