Viele Erfahrende begegnen Verstorbenen. Sie erkennen diese entweder an ihren Gesichtern, meist aber einfach an ihrer Präsenz, an einer Art Schwingung, die nicht irdisch zu beschreiben ist. Die Kommunikation vollzieht sich meist wortlos durch eine Art Gedankenübertragung. Soweit diese Jenseitigen erkennbare Form annehmen und nicht nur deren Präsenz gefühlt wird, wird deren Kleidung auffallend oft als weiss und lang beschrieben. Meistens haben diese Verstorbenen einen emotionalen Bezug zum Erfahrenden, sei es durch Freundschaft, Ehe oder Verwandtschaft. Die Verstorbenen heissen den Erfahrenden willkommen, können ihm aber auch erklären, warum er wieder zurückkehren müsse.

Vor allem Kinder können auf ihr geliebtes, zuvor verstorbenes Haustier treffen. Vereinzelt wird auch von Begegnungen mit noch lebenden Menschen berichtet. Die Ärztin Barbara Rommer berichtet von der NTE eines verunfallten Mannes, der während seiner Nahtoderfahrung auf seinen besten Freund traf. Der Freund erwachte etwa zur selben Zeit aus einem Traum, in welchem er dem Verunfallten begegnet war. Er war durch den Inhalt und die Intensität des Traumes so beunruhigt, dass er am nächsten Tag seinen verunfallten Freund anrief und dabei erfuhr, dass sich beide Erfahrungen zur selben Zeit abgespielt hatten.

In manchen Fällen erschloss sich die Identität des „jenseitigen Gegenübers“ erst in der Folge, teilweise erst viele Jahre nach der NTE. So wurde diese jenseitige Bekanntschaft später auf einem Foto als unbekanntes Geschwister erkannt oder als Vater der späteren Ehefrau. Es sind auch mehrere Fälle bekannt, wo Personen Verstorbene antrafen, von denen sie zur Zeit ihrer NTE noch annahmen, dass sie lebten. Erst im Nachhinein wurde bekannt, dass diese tatsächlich kurz zuvor verstorben waren.1)Sutherland, Ch. „Trailing Clouds of Glory“: The Near-Death Experinees of Western Children and teens. In: “The Handbook of Near Death-Studies: Hilden, J.M.(EdD), Greyson B., James D., Thirty Years of Investigation, Santa Barbara, 2009, S. 1002)Steiger, B., Steiger, S.H. Children of the Light: The Startling and Inspiring Truth about Children’s Near-Death Experiences and how They Illumine the Beyond., New York 1995, S. 42-46. 3)Sutherland, C. Children of the light : The Near-Death Experineces of Children, Sydney, Bantam Books, 1995, S. 31. Das Phänomen nennt man „Peak in Darien“.

Referenzen   [ + ]

1. Sutherland, Ch. „Trailing Clouds of Glory“: The Near-Death Experinees of Western Children and teens. In: “The Handbook of Near Death-Studies: Hilden, J.M.(EdD), Greyson B., James D., Thirty Years of Investigation, Santa Barbara, 2009, S. 100
2. Steiger, B., Steiger, S.H. Children of the Light: The Startling and Inspiring Truth about Children’s Near-Death Experiences and how They Illumine the Beyond., New York 1995, S. 42-46.
3. Sutherland, C. Children of the light : The Near-Death Experineces of Children, Sydney, Bantam Books, 1995, S. 31.